Archiv der Kategorie: Aktiv werden

Noch bis 17. Juni: Deine Meinung zählt beim EU-Klimapakt

Die Europäische Union bereitet derzeit den Green Deal vor. Ein Schritt ist dabei der Europäische Klimapakt, mit dem das breite gesellschaftliches Engagement auf dem Weg zur Klimaneutralität gefördert werden soll. Neben der öffentlichen Thematisierung von Klimakrise, Umweltkrisen und ihren Auswirkungen sollen auch konkrete private Klimaschutzmaßnahmen angeregt werden.

Noch bis zum 17. Juni können wir als Bürger*innen unsere Meinung einfließen lassen. Unser Feedback wird auf der Website der EU veröffentlicht. (Wie das aussieht, sehr Ihr hier.)

Zum Mitmachen must Du Dich bzw. Deine Gruppe registrieren – und das Formular ist ziemlich sperrig; aber einige ForFuture-Gruppen haben coolerweise eine Ausfüllhilfe erstellt, mit der es besser und schneller geht. Hier gibt es Erläuterungen, Sharepics und die Ausfüllhilfe.

Also: Schnell mitmachen und diesen Aufruf an viele Menschen aus der Klimaschutzbewegung und darüber hinaus weiterleiten! Mit Deiner Teilnahme kannst Du Initiativen Deiner Wahl fördern und Dich als lokale Klimabotschafter*in bewerben.

Aktuelle Petitionen für den Klimaschutz

Es gibt viele Petitionen zum Klimaschutz – und oft haben sie eine so kurze Laufzeit, dass man sie leicht verpassen kann. Parents For Future Deutschland pflegt jetzt eine Liste, in der – immer aktuell – Petitionen aufgelistet sind, die noch Unterstützung brauchen können: Hier ist der Link.

Mach doch gleich den Anfang und unterschreibe gegen die Abwrackprämie!

„FÜR AUGENBLICKLICHEN GEWINN VERKAUFE ICH DIE ZUKUNFT NICHT.“ (Werner von Siemens)

Die Firma SIEMENS hält trotz massiver Proteste der Klimaschutzbewegung daran fest, sich am Bau der Anlagen für die Kohlebergwerke des indischen Adani-Konzerns in Australien zu beteiligen. Unten sind drei Möglichkeiten aufgeführt, wie Ihr ganz aktuelle Aktionen unterstützen könnt, um SIEMENS doch noch zum Einlenken zu bewegen. Hier zunächst ein Aufruf der Klimaschutz-Organisation 350.org:

„Die Adani-Kohlemine in Australien ist wahrscheinlich das größte und zerstörerischste neue Kohleprojekt, von dem du noch nie gehört hast. Wenn es in Betrieb geht, wird es Millionen Tonnen klimaschädlicher Kohle produzieren. Es wird das Land der indigenen Bevölkerung bedrohen und die Zukunft des Great Barrier Reefs aufs Spiel setzen.
Aber das Projekt kann immer noch gestoppt werden. Der Schlüssel dazu ist Siemens. In den letzten Monaten ist eine große Bewegung in vielen Ländern entstanden, um die australischen und indigenen Aktivist*innen bei der #StopAdani-Kampagne [1] zu unterstützen. Vor der Hauptversammlung von Siemens am Mittwoch erhöhen wir den Druck noch weiter.
Unterzeichne die Petition und schließe dich den 291.000+ Menschen an, die Siemens bereits dazu auffordern, den Adani-Vertrag zu kündigen!

Für den Betrieb benötigt die Adani-Mine Eisenbahnsignale, um die Kohle zur Küste zu transportieren. Siemens ist diesen Vertrag neulich eingegangen und dieser ist nur etwa 20 Millionen Euro wert – ein winziger Bruchteil von Siemens Jahresumsatz [2]. Es geht also eigentlich nur um eine Kleinigkeit, aber wenn wir Siemens dazu zu bringen, den Adani-Vertrag zu kündigen, könnten wir den Bau wirklich stoppen. Denn ohne die Bahnstrecke gibt es keine Möglichkeit, die Kohle zu verschiffen und zu exportieren.
In ein paar Tagen wird der CEO von Siemens, Joe Kaeser, auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens den Aktionär*innen und den Medien Rede und Antwort stehen. Er hat bereits zwei Fehler gemacht.
Der erste war die Unterzeichnung des Adani-Vertrags. Der zweite war, uns wissen zu lassen, dass er unseren Druck spürt und die Entscheidung, den Vertrag eingegangen zu sein bereut – aber er hält weiter an dem Deal fest! [3]
Die bevorstehende Hauptversammlung von Siemens ist die perfekte Gelegenheit, das ganze Ausmaß unserer Empörung zu zeigen. Deshalb schließen wir uns mit Organisationen und Gruppen in ganz Europa und Australien zusammen, um die #StopAdani-Kampagne zu unterstützen. Gemeinsam geben wir Joe Kaeser die Chance, den Ruf seines Unternehmens zu retten.

Unterzeichne die Petition und helfe uns, bis Dienstag 300.000 Unterschriften zu erreichen. Wir werden dafür sorgen, dass deine Stimme auf der Aktionärsversammlung von Siemens in Deutschland gehört wird!

Nachdem du unterschrieben hast, zeigen wir dir, wie du Siemens eine Nachricht auf Facebook oder Twitter hinterlassen kannst. Oder noch besser: Wie du das grün gespülte Image von Siemens mit Plakaten zurechtrücken kannst, um die Wahrheit über das klimaschädliche Geschäft in die Öffentlichkeit zu tragen.

Weiter geht’s,
Kate, Julia und das gesamte 350-Team

[1] #StopAdani [englisch]

[2] Deutschlands Siemens unterschreibt Vertrag zur Kohlemine in Australien [englisch]

[3] Kohleprojekt Adani: Siemens-CEO hat ‚Empathie‘ für die Umwelt, weigert sich aber, den Vertrag zu kündigen [englisch]

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Ein ähnliche Petition hat auch Campact gestartet:
https://aktion.campact.de/siemens/appell/teilnehmen

Außerdem gibt es eine Postkartenaktion von ParentsForFuture Deutschland:  
https://parentsforfuture.de/de/stop-siemens

Die Postkartenvorlage könnt Ihr Euch auch beim Klimabündnis Karslruhe herunterladen:  
https://wechange.de/project/klimabuendnis-karlsruhe/file/pff_stop-adanipdf/download/PFF_STOP-ADANI.pdf
 
Bitte beteiligt Euch vor dem 5.2. nach Kräften an diesen Aktionen und leitet diese Informationen im Freundeskreis weiter! 

Kundgebung vom 26.10.19

Zeit für Zivilen Ungehorsam

Mehr als zwei Stunden lang diskutierten die Teilnehmer*innen der Kundgebung am 26.10. öffentlich über Zivilen Ungehorsam als mögliches Mittel, um zur Abwendung der Klimakatastrophe wirksam beizutragen.

Um die 40 Menschen kamen am Kirchplatz St. Stephan um „5 vor 12“ zusammen und dachten gemeinsam und laut nach: Ist Ziviler Ungehorsam das Mittel, mit dem wir die Regierungen auf kommunaler, Landes- und Bundesebene endlich dazu bringen, die Klimakrise ernst zu nehmen und entschieden zu handeln? Ganz überwiegend waren die Teilnehmer*innen der Ansicht: JA!

Ja, wir müssen zu Mitteln des Zivilen Ungehorsams greifen, nicht zuletzt um deutlich zu machen, wie ernst es uns ist.

In der Diskussion ging es auch darum, welche Form der Ungehorsam haben sollte. Einerseits soll er in das Unrecht der übermäßigen Emission von Treibhausgasen symbolisch und real eingreifen. Andererseits soll dieses Zeichen auch von den Menschen verstanden werden, die sich bis jetzt neutral verhalten oder sogar an klimaschädlichem Konsumverhalten festhalten wollen.

Gegen Ende der Versammlung zeichnete sich ab, dass einige der Teilnehmer*innen bereit sind, konkret über nächste Schritte in den Zivilen Ungehorsam nachzudenken. Wer sich dem anschliessen möchte, ist herzlich eingeladen. Kontakt über info@parents4future-ka.de.

Aufruf zur Fridays for Future Demonstration am 25.10.

Parents For Future KA schließt sich dem folgenden Aufruf von Fridays for Future KA an:

Liebe Leute,

am 25.10. demonstriert Fridays for Future wieder. Dieses Mal ab 14 Uhr am Schlossplatz. ((Der späte Beginn ist eine Chance für diejenigen, die morgens nicht können, zu zeigen, dass ihnen der Klimaschutz auch wichtig ist.))

Unsere letzte Demonstration am 20.09. war ein großer Erfolg, über 20.000 Menschen sind an diesem Tag in Karlsruhe auf die Straßen gegangen, bundesweit waren es sogar 1,4 Millionen (!). Jedoch hat die Bundesregierung noch am selben Tag ein „Klimapaket“ beschlossen, das man nur als ungenügend bezeichnen kann.

Es wurden zwar kleine Schritte in Richtung Klimaschutz unternommen, doch diese sind völlig unzureichend und mutlos.

Zum Beispiel soll der Kohleausstieg erst 2038 erfolgen, dabei wäre er bereits im Jahr 2030 möglich. Und der beschlossene Emissionshandel soll erst zum Jahr 2021, statt so bald wie möglich eingeführt werden und selbst dann wird der Einstiegspreis von 10 € das bleiben was er ist: ein schlechter Witz, über den künftige Gerationen absolut nicht lachen können.

Fridays for Future fordert Klimagerechtigkeit, doch diesem Ziel wird teilweise aktiv entgegengewirkt. Die Erhöhung der Pendlerpauschale hilft den armen Menschen in diesem Land nicht, denn die Pendlerpauschale ist eine Steuererleichterung. Wer aber nicht genug Geld verdient um Steuern zu zahlen, dem können diese auch nicht erlassen werden. Den Windkraftausbau behindert die Bundesregierung sogar aktiv; durch die neue Abstandsregel dürfen Windräder nur noch 1000 Meter entfernt von Häusern aufgestellt werden.

Dem allen stellen wir uns entgegen und hoffen, dass so viele Menschen wie möglich auf unsere Demo kommen.

FÜR DAS KLIMA und FÜR KOMMENDE GENERATIONEN!

Bitte erzählt euren Freunden von der Demonstration oder leitet diesen Aufruf weiter.

PROTEST! Auf nach Ettlingen

Parents For Future KA schließt sich dem Aufruf von Fridays for Future KA an:
Kommt morgen,
Montag, den 23. September um 17:15 zur Schlossgartenhalle in Ettlingen! 

Das von der Bundesregierung am Freitag verkündete sogenannte Klimapaket ist ein SKANDAL. Im Ergebnis – darin sind sich führende Klimaforscher in Deutschland einig – ist es eine Absage an das Pariser Klimaschutzabkommen, zu dem sich Deutschland völkerrechtlich verbindlich bekannt hat. Und eine Absage an die Einhaltung der 1,5°-Grenze der Erderwärmung. 

Ab 18.00 Uhr ist in der Schlossgartenhalle Einlass zur Regionalkonferenz der SPD im Rahmen ihrer Kandidatenkür für den Parteivorsitz auf Bundesebene.
Es ist die erste Regionalkonferenz nach der Verkündigung des sogenannten Klimapakets. 

Bitte kommt zahlreich und unterstützt die Schüler*innen und Student*innen von Fridays for Future in unserem gemeinsamen Protest gegen eine Klimapolitik der großen Koalition, die uns schnurgerade in die Klimakatastrophe führt.   

Bitte verbreitet diesen Aufruf weiter.