Archiv der Kategorie: News

Noch bis 17. Juni: Deine Meinung zählt beim EU-Klimapakt

Die Europäische Union bereitet derzeit den Green Deal vor. Ein Schritt ist dabei der Europäische Klimapakt, mit dem das breite gesellschaftliches Engagement auf dem Weg zur Klimaneutralität gefördert werden soll. Neben der öffentlichen Thematisierung von Klimakrise, Umweltkrisen und ihren Auswirkungen sollen auch konkrete private Klimaschutzmaßnahmen angeregt werden.

Noch bis zum 17. Juni können wir als Bürger*innen unsere Meinung einfließen lassen. Unser Feedback wird auf der Website der EU veröffentlicht. (Wie das aussieht, sehr Ihr hier.)

Zum Mitmachen must Du Dich bzw. Deine Gruppe registrieren – und das Formular ist ziemlich sperrig; aber einige ForFuture-Gruppen haben coolerweise eine Ausfüllhilfe erstellt, mit der es besser und schneller geht. Hier gibt es Erläuterungen, Sharepics und die Ausfüllhilfe.

Also: Schnell mitmachen und diesen Aufruf an viele Menschen aus der Klimaschutzbewegung und darüber hinaus weiterleiten! Mit Deiner Teilnahme kannst Du Initiativen Deiner Wahl fördern und Dich als lokale Klimabotschafter*in bewerben.

Aktuelle Petitionen für den Klimaschutz

Es gibt viele Petitionen zum Klimaschutz – und oft haben sie eine so kurze Laufzeit, dass man sie leicht verpassen kann. Parents For Future Deutschland pflegt jetzt eine Liste, in der – immer aktuell – Petitionen aufgelistet sind, die noch Unterstützung brauchen können: Hier ist der Link.

Mach doch gleich den Anfang und unterschreibe gegen die Abwrackprämie!

#NetzstreikFuersKlima am 24. April

Wir unterstützen den Aufruf von Fridays for Future Deutschland zum #NetzstreikFuersKlima am 24. April.

#ZuhauseBleiben wegen Corona heißt nicht, dass wir uns jetzt beim Klimaschutz zurücklehnen könnten!

Setzen wir am 24. April gut sichtbare Zeichen für den Klimaschutz.

FFF Deutschland ruft auf: „Wir bringen den Protest von der Straße ins Netz – unsere Demoschilder platzieren wir sichtbar in Fenstern, an Briefkästen, am Arbeitsplatz, im Baum vor der Haustür, im Ladeneingang oder wo sonst es gut sichtbar ist!“

Lest dazu auch unseren aktuellen Newsletter!

Mahnwache heute: Trauer und Entsetzen über die Opfer von Hanau

Heute, 20.02., um 18.00 Uhr versammeln sich Menschen am Kirchplatz St. Stephan in Karlsruhe, um der Opfer von Hanau zu gedenken und ein Zeichen gegen Hass, Gewalt und Terror zu setzen.

Auch wir ParentsForFuture rufen alle Menschen in Karlsruhe auf: Kommt aus den Häusern, zeigt Solidarität mit den Opfern, lasst uns gemeinsam gegen den Hass aufstehen.

Auch wenn es wenige Stunden nach den schrecklichen Taten zu früh ist, zu beurteilen, was den Täter angetrieben hat und mit wem er in Verbindung stand, so scheint doch klar zu sein, dass er von rassistischem Gedankengut durchtränkt war. Wir rufen alle Menschen guten Willens auf, dem Rassismus in jeder Form entgegenzutreten und nicht zuzulassen, dass 75 Jahre nach dem Untergang des Nationalsozialismus extrem rechtes und menschenverachtendes Gedankengut in unserem Land wieder politikfähig gemacht wird.

Aus dem Selbstverständnis der ParentsForFuture-Gruppen:
„… Unsere Selbstorganisation ist basisdemokratisch und wir sind vielfältig. Rassismus, Sexismus, Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung in jeder Form haben bei uns keinen Platz. Wir bekennen uns zur strikten Gewaltfreiheit.  …“

Hinter den Kulissen – Klimawandelleugnern auf der Spur

Gemeinsam mit dem ZDF-Magazin Frontal21 hat das Recherchezentrum CORRECTIV aufgedeckt, wie das amerikanische Heartland Institute mit Geldern aus der Industrie die öffenltiche Meinung in Sachen Klimaschutz manipuliert – neuerdings auch in Deutschland. Unbedingt lesen!
https://correctiv.org/top-stories/2020/02/04/die-heartland-lobby/

Eine Kurzusammefassung ist hier zu Sehen: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/undercover-bei-klimawandel-leugnern-100.html

„FÜR AUGENBLICKLICHEN GEWINN VERKAUFE ICH DIE ZUKUNFT NICHT.“ (Werner von Siemens)

Die Firma SIEMENS hält trotz massiver Proteste der Klimaschutzbewegung daran fest, sich am Bau der Anlagen für die Kohlebergwerke des indischen Adani-Konzerns in Australien zu beteiligen. Unten sind drei Möglichkeiten aufgeführt, wie Ihr ganz aktuelle Aktionen unterstützen könnt, um SIEMENS doch noch zum Einlenken zu bewegen. Hier zunächst ein Aufruf der Klimaschutz-Organisation 350.org:

„Die Adani-Kohlemine in Australien ist wahrscheinlich das größte und zerstörerischste neue Kohleprojekt, von dem du noch nie gehört hast. Wenn es in Betrieb geht, wird es Millionen Tonnen klimaschädlicher Kohle produzieren. Es wird das Land der indigenen Bevölkerung bedrohen und die Zukunft des Great Barrier Reefs aufs Spiel setzen.
Aber das Projekt kann immer noch gestoppt werden. Der Schlüssel dazu ist Siemens. In den letzten Monaten ist eine große Bewegung in vielen Ländern entstanden, um die australischen und indigenen Aktivist*innen bei der #StopAdani-Kampagne [1] zu unterstützen. Vor der Hauptversammlung von Siemens am Mittwoch erhöhen wir den Druck noch weiter.
Unterzeichne die Petition und schließe dich den 291.000+ Menschen an, die Siemens bereits dazu auffordern, den Adani-Vertrag zu kündigen!

Für den Betrieb benötigt die Adani-Mine Eisenbahnsignale, um die Kohle zur Küste zu transportieren. Siemens ist diesen Vertrag neulich eingegangen und dieser ist nur etwa 20 Millionen Euro wert – ein winziger Bruchteil von Siemens Jahresumsatz [2]. Es geht also eigentlich nur um eine Kleinigkeit, aber wenn wir Siemens dazu zu bringen, den Adani-Vertrag zu kündigen, könnten wir den Bau wirklich stoppen. Denn ohne die Bahnstrecke gibt es keine Möglichkeit, die Kohle zu verschiffen und zu exportieren.
In ein paar Tagen wird der CEO von Siemens, Joe Kaeser, auf der Jahreshauptversammlung des Unternehmens den Aktionär*innen und den Medien Rede und Antwort stehen. Er hat bereits zwei Fehler gemacht.
Der erste war die Unterzeichnung des Adani-Vertrags. Der zweite war, uns wissen zu lassen, dass er unseren Druck spürt und die Entscheidung, den Vertrag eingegangen zu sein bereut – aber er hält weiter an dem Deal fest! [3]
Die bevorstehende Hauptversammlung von Siemens ist die perfekte Gelegenheit, das ganze Ausmaß unserer Empörung zu zeigen. Deshalb schließen wir uns mit Organisationen und Gruppen in ganz Europa und Australien zusammen, um die #StopAdani-Kampagne zu unterstützen. Gemeinsam geben wir Joe Kaeser die Chance, den Ruf seines Unternehmens zu retten.

Unterzeichne die Petition und helfe uns, bis Dienstag 300.000 Unterschriften zu erreichen. Wir werden dafür sorgen, dass deine Stimme auf der Aktionärsversammlung von Siemens in Deutschland gehört wird!

Nachdem du unterschrieben hast, zeigen wir dir, wie du Siemens eine Nachricht auf Facebook oder Twitter hinterlassen kannst. Oder noch besser: Wie du das grün gespülte Image von Siemens mit Plakaten zurechtrücken kannst, um die Wahrheit über das klimaschädliche Geschäft in die Öffentlichkeit zu tragen.

Weiter geht’s,
Kate, Julia und das gesamte 350-Team

[1] #StopAdani [englisch]

[2] Deutschlands Siemens unterschreibt Vertrag zur Kohlemine in Australien [englisch]

[3] Kohleprojekt Adani: Siemens-CEO hat ‚Empathie‘ für die Umwelt, weigert sich aber, den Vertrag zu kündigen [englisch]

– – – – – – – – – – – – – – – – – –

Ein ähnliche Petition hat auch Campact gestartet:
https://aktion.campact.de/siemens/appell/teilnehmen

Außerdem gibt es eine Postkartenaktion von ParentsForFuture Deutschland:  
https://parentsforfuture.de/de/stop-siemens

Die Postkartenvorlage könnt Ihr Euch auch beim Klimabündnis Karslruhe herunterladen:  
https://wechange.de/project/klimabuendnis-karlsruhe/file/pff_stop-adanipdf/download/PFF_STOP-ADANI.pdf
 
Bitte beteiligt Euch vor dem 5.2. nach Kräften an diesen Aktionen und leitet diese Informationen im Freundeskreis weiter! 

Stellungnahme von P4F Karlsruhe zum „Klimaschutzkonzept Karlsruhe 2030“

Zwei Monate lang hatte die Bürgerschaft seit Ende November 2019 Zeit, sich mit dem Entwurf für das Klimaschutzkonzept der Stadt Karlsruhe auseinanderszusetzen und die Möglichkeit der Bürgerbeteiligung zu nutzen.

Aktive bei ParentsForFuture Karlsruhe haben gemeinsam mit Aktiven anderer Gruppen aus dem Klimabündnis Karlsruhe viel Zeit aufgewendet, um den Entwurf zu verstehen und ihn durch zusätzliche, sinnvolle Maßnahmen zu ergänzen.

Im Laufe der vergangenen Wochen haben Bürger*innen mindestens 86 eigene Maßnahmen-Vorschläge zum Klimaschutz entwickelt und bei der auswertenden Stelle, der Karlsruher Energie- und Klimaschutzagentur (KEK) eingebracht. Im Klimabündnis haben wir alle diese Maßnahmen-Vorschläge veröffentlicht, soweit sie uns von den Bürger*innen zur Verfügung gestellt wurden.

Aber der Entwurf hat nach unserer Auffassung auch grundsätzliche Kritik verdient. Diese haben wir in einer Stellungnahme zusammengefasst, der sich kurzfristig eine ganze Reihe anderer Organisationen angeschlossen haben. Nachlesen können Sie die Stellungnahme hier.